Auftakt der Ingolstädter Jazztage am 16. Oktober
2011-10-13
Mit der Jazzförderpreis-Verleihung eröffnen am 16. Oktober die Ingolstädter Jazztage. Auch im 28. Jahr bleiben sich die Ingolstädter Jazztage treu: bis 6. November präsentieren die Veranstalter einen Mix aus Weltstars, Virtuosen, Nachwuchshoffnungen sowie ein umfangreiches, die gesamte Stadt mit einbeziehendes Rahmenprogramm. Glanzlichter bilden die Auftritte von Pat Metheny, George Duke sowie von Earth, Wind & Fire Experience feat. The Al McKay Allstars.
Ingolstadt/München, Oktober 2011 Am Sonntag, den 16. Oktober (18.00 Uhr) starten im Bürgerhaus/Diagonal die 28. Ingolstädter Jazztage. Wie immer, bleibt der Auftakt des renommierten Festivals einem bemerkenswerten Talent der Region vorbehalten: dem Gewinner des Jazzförderpreises der Stadt Ingolstadt. In diesem Jahr konnte der in Santiago de Chile geborene, in Manching aufgewachsene Trompeter Josef Finger die Jury überzeugen. Nach der Preisverleihung zeigt der frischgebackenen Preisträger in einem Konzert sein Können – bei freiem Eintritt.
Vom 16. Oktober bis 6. November blickt die europäische Jazz-Szene erneut nach Ingolstadt. Nicht nur wegen der wohlklingenden Namen – auch das Konzept der Veranstaltung ist richtungsweisend: die Mischung aus absoluten Weltstars, grandiosen Ausnahmemusikern, hoffnungsvollen Nachwuchstalenten, regionalen Newcomer und – für die Ingolstädter Jazztage wichtig – ein, die gesamte Stadt mit einbeziehendes Rahmenprogramm. Aktionen wie „Jazz für Schulen“, „Jazz for Kids“, „Jazz in den Kneipen“, „Jazz-Brunch“, „Jazz in der Kirche“ und natürlich die legendären „Jazzpartys“ sorgen dafür, dass ganz Ingolstadt bei den Jazztagen involviert und eingeladen ist.
Zu den Glanzlichtern der diesjährigen Ausgabe zählen die Auftritte des derzeit weltbesten Jazz-Gitarristen Pat Metheny und seinem Trio (4.11.), das Quartett des ehemaligen Miles-Davis- und Frank-Zappa-Musikers George Duke, die hochkarätig besetzten Mike Stern Band (u.a. Dave Weckl), die Show der Acid-Jazz-Pioniere Incognito sowie die Funk-Show der Earth, Wind & Fire Experience feat. The Al McKay Allstars.
Doch auch die anderen Programmpunkte halten exzellente, mitunter weltweit erfolgreiche Musiker bereit. Beispielsweise am 3.11., wenn es wieder heißt „Jazz in den Kneipen“. Für wenig Eintrittsgeld und in maximal unmittelbarer Atmosphäre lassen sich hier Weltklasse-Acts wie die Gitarristen Johnny A. und Jeff Aug sowie das Susan Weinert Global Players Trio bestaunen.
Als sicherer Tipp für ein grandioses Konzerterlebnis gilt auch die junge, charmante Jazz-Nachwuchshoffnung Lisa Bassenge (3.11., ab 22.00 Uhr im Altstadttheater). Gespannt darf man dagegen auf die „Tribute to Paul Simon“-Show am 2.11. (Bürgerhaus/Diagonal) sein. Eine aus den besten Musikern der Region bestehende Formation – darunter Percussionist Charly Böck, Drummer Gerwin Eisenhauer und Sängerin Lisa Wahlandt – widmet sich dem einzigartigen Song-Katalog des Ausnahmekünstlers. Wie bei den Ingolstädter Jazztagen üblich bekommt aber auch der heimische Nachwuchs eine Bühne: die „Young Jazz Players“ beispielsweise am 31.10. (ab 19.30 Uhr) im Bürgerhaus/Diagonal.
Festivalleiter Jan Rottau: „Wir möchten mit unserem Programm erneut die vielen Facetten des Jazz beleuchten, und ich denke, das ist uns auch gelungen. Überdies wage ich zu behaupten, dass unsere hochkarätig bestückte Gästeliste erneut international konkurrenzfähig ist. Trotz großer Namen, konnten wir aber auch in 2011 die Eintrittspreise niedrig halten. Unser hoher Anspruch muss trotzdem bezahlbar bleiben.“
